Renteneintritt für Langzeitversicherte

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Ich bin Jahrgang 1957 und könnte abschlagsfrei
mit 63+10 Monaten in Rente gehen.
Könnte ich auch schon mit 63 gehen,wenn ich
einen Abschlag in Kauf nähme und wie hoch wäre
der?

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von: Gernot Telschow am: 11.05.2018 - 21:37 Uhr

10,5% natürlich.

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von: Wilma am: 16.05.2018 - 15:04 Uhr

Ist wohl leider mit Dreisatz-Schwäche unserer Politiker zu erklären. Real wären doch 10x 0,3% gewesen. Aber leider nicht so eingebunden oder gewollt. Siehe auch "Knebelverträge" nach der Devise "Friß oder stirb"
LG

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von: Gernot Telschow am: 16.05.2018 - 22:36 Uhr

Mit dem Dreisatz habe ich auch immer noch Probleme. Im vorliegenden Fall aber leider nicht. Schließlich fehlen 35 Monate bis zur Regelaltersgrenze und 35 x 0,3 gibt nun mal 10,5.

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von: Wilma am: 17.05.2018 - 12:12 Uhr

Hallo Gernot, danke für Deine Zeitopferung und richtig gerechnet nach "Recht und Gesetz". ;-)
Wenn der/die Tread-Verfasser/in oder ich bis 63 in ATZ sind und dann noch 10 Monate -von der Hand in den Mund- leben würden, hätten wir einen Anspruch auf Vollrente?! (Natürlich die 45J+10M bereits erfüllt)
Wenn meine Auffassung bis hier richtig und nachvollziehbar ist, dann rechne ich wie folgt:
10,5% für 10 Monate entspricht 1,05% Abzug pro Monat.
Gerne auf Antwort wartend.
LG

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von: Gernot Telschow am: 17.05.2018 - 17:05 Uhr

Hallo Wilma,

benutzen wir lieber nicht den Begriff 'Vollrente'. Den reserviert das Gesetz für das Gegenteil von 'Teilrente' (anteilige Rente, die ich noch erhalte, wenn mein Einkommen neben einer Rente eine dort vorgeschriebene Verdienstgrenze überschreitet.

Einigen wir uns für denn in diesem Thread diskutierten Fall bitte auf den Begriff 'abschlagsfreie Altersrente' und darauf, dass das eine vorzeitige Altersrente und keine Regelaltersrente ist, weshalb einerseits für diese Rente Hinzuverdienstgrenzen gelten und andererseits das Gesetz nicht vorsieht, dass sie vor dem Erreichen des Alters in Anspruch genommen werden kann, das für mein Geburtsjahr im § 236b SGB VI festgeschrieben ist. Wenn sie nicht vorzeitig in Anspruch genommen werden kann, kann sie auch nicht Grundlage einer Abschlagsberechnung sein.

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von: rentenkenner am: 29.05.2018 - 15:20 Uhr

man könnte versuchen der Sozialversicherung ein kleines Schnippchen zu schlagen.

melden Sie sich mit 63 arbeitslos und beziehen bis zu 24 Monate ALG 1(bzw. 18 Monate falls eine Sperre und Kürzung eintreten).

Das reduziert nicht nur den Abschlag von 10.5% auf "nur " 3.3% (wenn das mit 24 Monaten klappt bei 18 Monaten wären es immer noch "nur" 5.1% ). Obendrauf werden Rentenbeiträge auf Basis 80% des letzten sozialversicherungspflichtigen Einkommens gezahlt ... das erhöht auch noch die Rente weiter.

Sollte nun ein eifriger Sachbearbeiter der Bundesagentur Sie ärgern bezüglich Jobsuche/Fortbildung und sonstigem (passiert mit 63 aber eher selten) dann stellen Sie den Rentenantrag und sie haben Ruhe (der kann ja auch mal länger dauern ...!!). Auf diese Art bekommen Sie locker 12 - 15 Monate ALG 1 hin ...

Nur Mut, funktioniert nachweislich bestens.

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von: Detlef am: 11.08.2018 - 16:03 Uhr

ich bin 62,5 Jahre alt und mein Arbeitgeber möchte mich "loswerden". Ich bin seit 24,5 Jahren dort tätig.
Kann ich evtl. Abfindung kassieren, dann mit 63 arbeitslos melden und nach 24 Mon. ALG1 dann in Rente gehen?

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