Rentenbeginn

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Frage von: Evelyn Ostmann am: 27.02.2018 - 11:23 Uhr gestellt
(Beitrag bzw. Frage wurde 586 mal gelesen)

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe keinen Rentenabschlag bei Rentenbeginn 01.06.2022. Mit Rentenabschlag frühester Rentenbeginn ab 01.08.2019. Ich könnte noch arbeiten bis 31.12.2019, dann kommen strukturbedingte Maßnahmen in der Firma auf mich zu und ich werde ggfs. arbeitslos (Arbeitslosengeld max. 2 Jahre). Dann würden mir noch 7 Monate bis zur Rente ohne Abstriche fehlen, es sei denn, ich kann noch bis 31.07.2020 in der Firma arbeiten. Wäre das dann so und was raten Sie mir bzw. welche Möglichkeiten zur Überbrückung der fehlenden Zeit bis zum Erreichen der 45 Berufsjahre gibt es noch?

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von: Gernot Telschow am: 27.02.2018 - 12:22 Uhr

Wann werden Sie denn (bei ununterbrochener weiterer Beitragszahlung) die 45 J voraussichtlich voll haben?

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von: Elli am: 29.03.2018 - 12:16 Uhr

Für die Wartezeit von 45 Jahren fehlen noch 39 Monate

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von: Gernot Telschow am: 29.03.2018 - 12:22 Uhr

Per Stichtag 31.12.2017 oder per welchem anderen Stichtag?

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von: Elli am: 29.03.2018 - 14:01 Uhr

Stichtag 28.02.2018

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von: Gernot Telschow am: 29.03.2018 - 16:14 Uhr

Zeiten des Bezugs von ALG1 oder ALG2 in den letzten 24 Monaten vor Rentenbeginn zählen für die Wartezeit von 45 J NICHT (anders wäre es nur, wenn die Insolvenz Ihres Arbeitgegers Ihre Arbeitslosigkeit verursachen würde, oder dessen vollständige Unternehmensliquidation). Da freiwillige Beiträge zur RV während des Bezugs von ALG nicht zulässig sind, hilft in dieser Situation nur ein neben dem ALG ausgeübter Minijob, in dem Sie nicht auf die Beitragspflicht zur RV verzichten, zur Anrechnung auf die Wartezeit von 45 J.

Ein Minijob führt nicht zur Kürzung von ALG1, wenn er im gleichen finanziellen Umfang schon mindestens 12 Monate vor Eintritt der Arbeitslosigkeit ausgeführt wurde oder wenn er während des ALG1 nicht zu Entgelt von mehr als 165 € netto führt.

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