Vorzeitige Rente (mit Abzügen)

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Frage von: Detlef Ludwig am: 16.01.2018 - 14:53 Uhr gestellt
(Beitrag bzw. Frage wurde 347 mal gelesen)

Meine Ehefrau, geb. 1958, möchte 2019 aus dem Schuldienst ausscheiden. Danach würde sie noch zwei weitere Jahre 'zu Haus bleiben', ohne irgendwelche Ansprüche auf Sozialleistungen zu stellen. Könnte sie dann aus dieser 'Ruhephase' im Jahre 2021 (3 Jahre vor ihrem regulärem Renteneintritt) mit Abschlägen (10,8 %) vorzeitig Rente beziehen ?
Vielen Dank

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von: Gernot Telschow am: 16.01.2018 - 17:58 Uhr

Wenn Ihre Frau (bis dahin) die rentenrechtl. Wartezeit von 35 J erfüllt, geht das. Ob es wirtschaftlich ist, in dieser Zeit auf Arbeitslosengeld und die daraus noch erfolgenden Beitragszahlungen an die RV zu verzichten, ist eine andere FRage.

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von: Detlef Ludwig am: 16.01.2018 - 19:38 Uhr

Guten Abend Herr Telschow, vielen Dank für Ihre doch positiven Informationen. Da meine Frau seit 1980 im Schuldienst als Lehrerin tätig ist, denke ich doch, dass die rentenrechtliche Wartezeit von 35 Jahren erfüllt wäre. Wir würden ja auch nicht freiwillig auf das Arbeitslosengeld, etc. verzichten wollen. Nur ist nicht abzusehen, dass meine Frau in der heutigen Zeit des Lehrermangels einfach so Arbeitslosengeld erhalten würde, weil sie ja immer wieder vermittelt werden würde, was sie aber nicht möchte. Somit käme es wohl immer wieder zur Auszahlungssperre des ALG I. Vielleicht gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, die wir noch garnicht kennen.
Einen schönen Abend.

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von: rentenkenner am: 23.01.2018 - 12:01 Uhr

vielleicht ist Burnout eine Lösung .... Diese Krankheit würde ja eine weitere Beschäftigung als Lehrer zumindest erschweren.

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von: Detlef Ludwig am: 23.01.2018 - 12:18 Uhr

Hallo rentenkenner, würde sie da nicht Gefahr laufen, dass sie die Erwerbsminderungsrente aufgedrückt bekommt ?

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von: rentenkenner am: 25.01.2018 - 21:52 Uhr

kommt drauf an wie schlimm so ein Burn Out ist. Zum Ausüben des Lehrerberufs reicht es wegen Burn Out nicht mehr, aber ein anderer Job wäre schon noch ausübbar ... und den Job findet man halt nicht.

Wenn man über 60 ist und eine Stelle sucht ist es auch heute extrem schwierig eine Stelle zu finden und die BA lässt die meisten älteren ALG1er in Ruhe.

Die BA kann niemanden zwingen eine Erwerbsminderungsrente oder auch eine vorgezogenen Rente (z.B. mit 63) zu beantragen. Auf ALG1 hat man einen Anspruch, natürlich muss man sich bemühren eine neu Stelle zu finden. Wie gesagt, mit über 60 ist das schwierig und das weiss die BA sehr genau.

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