Hinzuverdient bei Rente mit 63

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Die € 6300,00 Freigrenze resultiert aus den NETTO Beträgen (10 x 450 und 2 x 900).
Warum werden für den weiteren Hinzuverdienst die Bruttoverdienste angerechnet?

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von: Gernot Telschow am: 12.01.2018 - 23:09 Uhr

Wie kommen Sie zu der Aussage, der Betrag 6.300 sei aus eine Multiplikation von Netto-Einkommensbeträgen zustande gekommen? Ausgangspunkt für diesen Wert war doch die Vorgängerregelung, nach der (bei abhängiger Beschäftigung) zweimal im Kalenderjahr der Betrag von 450 EUR BRUTTO um 450 EUR BRUTTO überschritten werden durfte. Von "Netto" war im Gesetz keine Rede.

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von: Wolfgang Schütz am: 12.01.2018 - 23:30 Uhr

Aber man muss doch davon ausgehen, das es sich hier um die geringfügige Beschäftigung handelt und die wird Netto für Brutto ausgezahlt.

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von: Gernot Telschow am: 12.01.2018 - 23:37 Uhr

Nein! das das früher schon nichts mit 'Netto' zu tun hatte, sehen Sie schon daran, dass das 2malige Überschreiten im Jahr kein 'Netto' gewesen sein kann. Wenn Sie nämlich einen Minijob ausüben und in einem Monat 900 EUR Brutto verdienen erhalten Sie selbst dann keine 900 EUR ausbezahlt, wenn Ihr Arbeitgeber in normalen Monaten Pauschalabgaben an die Minijobzentrale zahlt (was er übrigens nicht muss, aber kann).

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von: Wolfgang Schütz am: 18.01.2018 - 12:38 Uhr

Zunächst möchte ich ein Kompliment aussprechen:
Es ist bemerkenswert und auf keinen Fall selbverständlich, dass sie so zeitnah antworten.
Ich bin seit 01.02.2017 Renter mit der 45 jährigen Arbeitszeit.
Ich habe von Juli bis Oktober (4 Monate) bei meinem ehemaligen Arbeitgeber gearbeitet und der Hinzuverdienst ging weit über die € 6300,00 hinaus.
Ich werde bis 30.06.2018 auch keiner weiteren Beschäftigung nachgehen.
Ich habe jedoch noch nicht verstanden, ob die 40 Prozent, die von der Rente gekürzt werden, für die 4 Monate oder für das ganze gekürzt werden,
da der Betrag, der über dem Hinzuverdienst liegt, ja zunächst durch 12 geteilt wird.

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von: Gernot Telschow am: 18.01.2018 - 15:21 Uhr

Nach meiner Kenntnis der (neuen) gestzl. Regelung müsste sich die Rentenkürzung auf den gesamten Zeitraum des Rentenbezugs im Jahr 2017 beziehen und nach der Formel (Jahresbrutto minus 6.300)/12 x 0,4 zu berechnen sein (vorausgesetzt der Hinzuverdienstdeckel wird damit nicht überschritten. Wenn Sie die RV nicht informiert haben, dass der Hinzuverdienst in 20218 nicht mehr stattfindet, müssen Sie mit 'Fortsetzung' der Kürzung in 2018 rechnen.

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