§ 37 Versorgungsausgleichsgesetz:

In Kategorie: Keine Kategorie - Rentenberater Forum Startseite




Frage von: Rainer Tophoven am: 29.12.2017 - 21:20 Uhr gestellt
(Beitrag bzw. Frage wurde 276 mal gelesen)

Habe mit Widerspruch zum Rentenbescheid vor 6 Wochen einen Antrag auf Rückgängigmachung des Versorgungsausgleichs nach § 37 Versorgungsausgleichsgesetz gestellt, da meine von mir geschiedene Ehefrau mit 36 Jahren verstorben ist und nie Rente bezogen hat. " Kinder aus dieser Ehe haben Waisenrente bezogen.
Seit 6 Wochen!!! habe ich noch immer keine Antwort auf meinen Widerspruch erhalten. Wie soll ich weiter vorgehen?

diese Frage beantworten


Antwort:


von: Gernot Telschow am: 29.12.2017 - 23:08 Uhr

Sie werden wohl oder übel noch Geduld aufbringen müssen. Gerichtlich können Sie gegen den Versicherungsträger erst vorgehen, wenn die RV die in § 88 Abs 2 SGG genannte Frist von 3 Monaten hat untätig verstreichen lassen.

Ihr Anliegen an die RV ist Ihnen sicher wichtig. Bedenken Sie aber bitte, dass aus der Sicht der RV die Bearbeitung von Erstrentenanträgen Priorität genießen und das gegen Ende des 4. Quartals regelmäßig überdurchschnittlich viele Erstrentenanträge eingehen.

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Franz Ramsauer am: 30.12.2017 - 19:56 Uhr

Der Rückausgleich kann erst im Leistungsfall entschieden werden.
Sofern sie noch keine Rente beziehen, ist ein jetziger Ausgleich nicht möglich.
Außerdem muss die DRV erst eine Auskunft aus dem Gegenkonto abwarten.
Das dauert leider etwas. Ihnen läuft doch auch nichts davon, da der Ausgleich vermutl. eh noch lange nicht erfolgen kann (vermute ich mal, wenn die Ehefrau erst 36 Jahre alt war)

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Rainer Tophoven am: 31.12.2017 - 17:43 Uhr

Ich beziehe schon Rente, und auch wenn die geschiedene Ehefrau mit 36 Jahren verstorben ist, so ist dies im Rentenbescheid nicht berücksichtigt. Da die Sachbearbeiter wohl nicht alles Idioten sind und 50% aller Rentenbescheide fehlerhaft sind, steckt da System dahinter. Zahlt den Rentenempfängern so wenig wie möglich aus........Das alles passiert willkürlich, das ist sicher.

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Gernot Telschow am: 31.12.2017 - 19:28 Uhr

Bei allem Verständnis für Ihre Verärgerung: Willkür sollten Sie dem in Ihrem Fall zuständigen Rentenversicherungsträger nicht unterstellen. Sie so sollten sich einfach darüber klar sein, dass die Stelle der RV, die Ihre Rentensache bearbeitet, keinen Zugang zu den Rentendaten u. -akten Ihrer früheren Frau hat (Datenschutz). Deshalb musste der für Sie zuständige Sachbearbeiter auf Ihren Antrag nach § 37 VersAusglG erst die Stelle identifizieren, die für die Rentendaten Ihrer früheren Frau zuständig ist und sich von dieser Stelle bestätigen lassen, dass die Rechtsvoraussetzungen des § 37 vorliegen. Erst wenn er das schriftlich bestätigt bekommen hat, kann er sich mit der Korrektur Ihrer Rente befassen. In diesem Ablauf können schon dann heftige Verzögerungen eintreten, wenn die für Ihre frühere Frau zuständige Stelle noch gar nicht davon weiß, dass Ihre frühere Frau nicht mehr lebt (z.B. weil der Todesfall der RV wegen fehlenden Rentenbezugs der Verstorbenen gar nicht zu melden war). Dann braucht die RV Ihrer Ex eine amtliche Bestätigung des Todesfalles. All sowas braucht Zeit und das im 4. Quartal eines Jahres erst recht!

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Franz Ramsauer am: 31.12.2017 - 22:23 Uhr

Woher nehmen Sie die tollen Daten, dass 50% der Rentenbescheide falsch sind?
Ihr Stammtischgesülze wird Ihnen hier nicht weiter helfen.
Sie sind nicht der Einzige, der etwas bei der DRV beantragt hat!

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Rainer Tophoven am: 01.01.2018 - 03:56 Uhr

tolle Antwort, wie immer, wenn in Deutschland Missstände aufgedeckt werden,- wird dies als "Stammtischgesülze abgetan. "Finanzen.de ist eine seriöse Seite..... https://www.finanzen.de/news/15742/jeder-zweite-rentenbescheid-falsch-bescheide-immer-ueberpruefen
....und es ist schon sonderbar, dass alle falschen Rentenbescheide immer in eine Richtung falsch sind, - immer zum Nachteil der Rentenbezieher!!!

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Franz am: 01.01.2018 - 12:21 Uhr

Worauf stützen sie ihre Aussage und ihre Zahlen? Bitte um genauen Link, bei dem Ihre Zahlen bestätigt werden.
Oder sind es nur von ihnen erfundene Daten?

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Rainer Tophoven am: 01.01.2018 - 15:01 Uhr

wenn Sie rechnen könnten, ist jeder 2. Rentenbescheid 50%.
Ich möchte von Ihnen keine weiteren Kommentare erhalten! Ich habe meine Fragen in der Hoffnung auf Hilfe gestellt. Anscheinend versuchen Sie hier Missstände zu Gunsten der Versicherer klein zu reden. Erkundigen Sie sich mal selber im Internet...und Ciao

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Franz am: 02.01.2018 - 17:58 Uhr

ich finde es sehr traurig, wenn man "Missstände" bemängelt und dann nur auf eine Internetseite verweisen kann.
Vielleicht sollte man mal an der eigenen Meinungsbildung und Information arbeiten.
Sie können sich ja mal auf den Seiten der DRVèn erkundigen.
Da sind die internen Fehlerquoten zu finden. Diese liegen unter 5%.
Diese Aussagen sind vielleicht etwas zuverlässiger.
Außerdem haben Sie bereits von mir und Hr.Telschow Hilfe bekommen, sofern man in der Lage ist, diese zu lesen

diese Antwort kommentieren

diese Frage beantworten