Laufender Antrag auf Teilerwerbsminderungsrente!

In Kategorie: Keine Kategorie - Rentenberater Forum Startseite




Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund einer schweren,aktuell fortschreitenden, nicht heilbaren Lungenerkrankung (Diagnose 06/16), habe ich nach Rücksprache mit meinen Arbeitgeber und den Integrationsamt Mitte April'17 Antrag auf Teilerwerbsrent (20 Std. Arbeitszeit/wöchtentlich) über den vdk gestellt.

Eine Untersuchung eingeleitet durch die Deutsche Rentenversicherung fand Mitte Juni'17 statt.

Seit Ende Juni'17 liegt meine Akte jetzt zur Bearbeitung in Berlin.

Nach mehrmaliger Anforderung des Vdk, und auch mehrmaliger telefonischer Anforderung habe ich Gestern wiedermal die Auskunft bekommen, dass es einfach dauert. Mein Hinweiß, dass mein Arbeitgeber sich nicht mehr länger hinhalten läßt, und dass ich nur noch ein Monat Krankengeld bekomme, hat die Dame mit den Hinweiß "das kann die Deutsche Rentenversicherung nicht beeinflussen" abgetan.
Auch der Hinweiß, dass ich dann meinen Arbeitsplatz verliere, hat sie akzeptiert.

Aktuell ist die Situation, dass mein Arbeitgeber mir einen Heimarbeitsplatz mit Hilfe des Integrationsamtes auf 20 Std./Woche anbietet.

Alles wartet seit Juni'17 nur noch auf den Rentenbescheid.

Irgendwie fühlt man sich gegenüber der Deutschen Rentenversicherung völlig machtlos. Man befolgt alle Vorgaben, Untersuchungen etc. und trotzdem wird man einfach links liegen gelassen.

Haben Sie einen Tipp wie ich innerhalb eines Monats doch noch an den Rentenbescheid kommen kann. Evtl. eine "Klage weg. bewußt unterlassender bzw. falscher Bearbeitung"?

Was können Sie mir hier ratschlagen?

Danke schonmal vorab für Ihre Mühe!

VG


diese Frage beantworten


Antwort:


von: Gernot Telschow am: 05.10.2017 - 08:01 Uhr

1. Wegen des drohenden Auslaufens der Krankengeldzahlung sollten Sie Arbeitslosengeld nach der Nahtlosigkeitsregelung beantragen.

2. Die von Ihnen erfahrene Bearbeitungsdauer einer Rente, die von medizinischen Beurteilungen abhängt ist inzwischen leider normal. Dennoch sollten Sie vorsorglich nocheinmal schriftlich auf die Dringlichkeit hinweisen und diese erläutern.

3. Eine 'Untätigkeitsklage' sieht das Gesetz nur vor, wenn ein Sozialleistungsträger auf einen Antrag des Berechtigten 6 Monate lang überhaupt nicht reagiert.

diese Antwort kommentieren


Antwort:


von: Franz am: 05.10.2017 - 17:33 Uhr

Eine Klage wegen unterlassener oder falscher Bearbeitung gibt es nicht!
Außerdem würde hier jede Klage als erstes die Bearbeitung um einiges in die Länge ziehen, da die Akten dann zuerst zum Gericht gesandt werden müssten.
Bis diese gesichtet sind, die Klage für unzulässig erklärt ist und die Akte an die DRV zurückgeschickt ist, vergehen einige Monate!
Zulässig wäre nur eine Untätigkeitsklage, wenn die DRV 6 Monate überhaupt nichts machen würde.
Alleine der Umstand der Begutachtung im Juni, schließt somit eine Klage derzeit aus

diese Antwort kommentieren

diese Frage beantworten