Renteneintrittsalter

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Frage von: Helmut Gronemann am: 13.09.2017 - 12:02 Uhr gestellt
(Beitrag bzw. Frage wurde 212 mal gelesen)

Guten Tag,
meine Situation ist folgende:
Ich bin im Januar 1958 geboren.
Ich war den größten Teil meines bisherigen Berufslebens in der Dt. Rentenversicherung versichert.
12 Jahre lang (2004 bis 2016) war ich statt dessen in einem berufsständigen Versorgungswerk versichert.
Aufgrund einer Krebserkrankung beabsichtige ich meinen Renteneintritt früher als den Regelrentenintritt (mit 63 statt bei mir mit 66 Jahren, eventuell sogar mit Abschlägen noch früher). Ich bin zu 80 % schwerbehindert (gilt zunächst bis 2022), aber nicht erwerbsgemindert.
In der gesetzlichen Rentenversicherung fehlen mir laut Rentenauskunft 75 Monate im Versicherungsverlauf an den notwendigen 35 Jahren, eben weil ich woanders versichert war.
Kann die Zeit im berufsständigen Versorgungswerk auf die Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden?
Welche Möglichkeiten für früheren Renteneintritt habe ich?
Vielen Dank schon jetzt für Ihre Mühe!

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Antwort:


von: Gernot Telschow am: 13.09.2017 - 15:59 Uhr

Das Recht der gesetzlichen Rentenversicherung sieht die Anrechnung von Zeiten der Mitgledschaft in einem berufsständischen Versorgungswerk auf die für einen Rentenanspruch notwendige Wartezeit NICHT vor.

Versicherte, die die Wartezeit von 35 J nicht erfüllen, haben keine Möglichkeit, vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze Altersrente zu erhalten. Daran ändert der vorliegende GdB NICHTS.

Auch für eine Rente wegen Erwerbsminderung sehe ich keine Chance, weil die Voraussetzungen des § 43 Abs. 1 Nr. 2 SGB VI bzw. § 43 Abs. 2 Nr. 2 SGB VI nicht erfüllt sind und durch die Beiträge ans Versorgungswerk nicht erfüllt werden können.

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