Anrechnung Frauensonderstudium bei Rente

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Frage von: Renate am: 23.06.2015 - 14:05 Uhr gestellt
(Beitrag bzw. Frage wurde 1522 mal gelesen)

Ich habe von 1972 bis 1975 als Alleinerziehende mit 2 kleinen Kindern ein Frauensonderstudium gemacht. Dazu wurde ich vom Betrieb delegiert und bekam einen Gehaltsausgleich bis 80%. Im RVA ist diese Zeit nur als "Student" belegt, weshalb diese Jahre keine Berücksichtigung fanden bei der Altersrente. Meiner Meinung nach hat der Betrieb für mich Versicherungsabgaben bezahlt, deshalb habe ich bereits vor Ablauf der Aufhebungsfrist der Unterlagen mehrfach Auskunft von dieser Stelle erbeten, ich bekomme keinerlei Informationen. Wie ist die Verfahrensweise und gibt es Hoffnung auf die Berücksichtigung dieser Jahre bei der Rente? Ich bin 66 Jahre und beziehe seit 01.07.2012 Altersrente für Frauen, natürlich mit Abzügen.
Vielen Dank für Ihre Auskunft und Viele Grüße von Renate

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Antwort:


von: Gernot Telschow am: 24.06.2015 - 07:45 Uhr

Meiner Meinung nach besteht keine Aussicht, dass dieses Studium als Beitragszeit für die Berechnung Ihrer Rente berücksichtigt wird. Berücksichtigung würde nicht nur die Zahlung voller Beiträge in die Sozialversicherung voraussetzen, sondern auch, dass nicht das Studium, sondern beitragspflichtige Beschäftigung in einem Arbeitsverhältnis im Fordergrung standen. Nach meiner Kenntnis der damaligen Verhältnisse in der DDR hat es sich bei den Zahlungen, die Sie damals vom Betrieb erhalten haben, um ein Stipendium gehandelt. Solche Zeiten mögen zwar nach den Regeln der SV der DDR 'Arbeitsjahre' gewesen sein. Damit werden sie aber nicht zu 'Beitragsjahren' nach dem heute geltenden Recht.

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