rente mit 63 ohne abschläge

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Frage von: sybille holzmann am: 06.03.2014 - 14:22 Uhr gestellt
(Beitrag bzw. Frage wurde 4818 mal gelesen)

ich werde am 11.12.2014 63 jahre alt, habe dann 42 berufsjahre im öffentlichen dienst hinter mir und zwei kinder 18.01.1984 und 17.11.1986, nach dem ersten kind bin ich nach einem halben jahr wieder halbtags und nach dem zweiten kind nach 7 monaten wieder halbtags beschäftigt gewesen, kommt die abschlagfreie rente mit 63 für mich in frage...des weiteren möchte ich wissen, ob mir zu beginn des renteneintritts mit 63 auch die zusatzversorgung (vbl) gezahlt wird. mit freundlichen grüßen
sybille holzmann

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von: perotin am: 06.03.2014 - 16:17 Uhr

Nach derzeitigem Kenntnisstand tritt der Versicherungsfall in der VBL "am Ersten des Monats ein, von dem an der Anspruch auf gesetzliche Rente wegen Alters als Vollrente bzw. wegen teilweiser oder voller Erwerbsminderung besteht. (Satzung der VBL § 33)".
Artikel 3 des Gesetzentwurfs des RV-Leistungsverbesserungsgesetzes sieht vor, das Betriebsrentengesetz so zu ändern, dass die Vollendung des 65. Lebensjahres dann Voraussetzung für den Leistungsfall wird. Ich gehe davon aus, dass die Satzung der VBL auch entsprechend geändert werden wird.

Ansonsten sollten 42 Jahre Pflichtbeitrag zzgl. 2 * 2 Jahre Kindererziehungszeit ausreichen, um mit 63 abschlagsfrei in Rente zu gehen.

Aber nach wie vor ist alles noch mit großer Vorsicht zu genießen. Noch ist nichts verabschiedet!

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Kommentar von:

Gernot Telschow 07.03.2014 - 08:31

Ich rate zur Vorsicht und dem genauen Nachrechnen für die 45 J: soweit Kindererziehungszeiten ZEITGLEICH mit Zeiten der versicherungspfl. Beschäftigung liegen, dürfen sie nicht addiert werden!

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von: perotin am: 07.03.2014 - 10:02 Uhr

Danke für den Hinweis, Herr Telschow!

Um eine verlässliche Basis für ein JA oder NEIN zu haben, sollte der Versicherungsverlauf genauer geprüft werden. Möglicherweise bleiben von den jetzt 2, ab Juli vielleicht 4 Jahren Kindererziehungszeit nur noch 13 Monate, wenn tatsächlich parallel Pflichtbeitragszeiten liegen. Wenn aber noch Ausbildungszeiten hinzukommen, ist der Anspruch auf "Rente ab 63" evtl. wieder vorhanden. Am besten mit einem aktuellen Verlauf ordentlich beraten lassen!

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von: Sina Groß am: 19.04.2014 - 17:17 Uhr

Hallo Frau Holzmann,

ich recherchiere gerade für die SWR-Verbrauchersendung Marktcheck einen Beitrag zum Thema "abschlagsfreie Rente mit 63". Der soll erklären, was sich mit dem neuen Gesetz (sollte es denn kommen) ab Juli ändern könnte, wer davon profitiert, für wen das überhaupt infrage kommt und welche Voraussetzungen man mitbringen muss?!

Dafür bin ich auf der Suche nach jemandem wie Ihnen, der 2014 63 wird/wurde und mindestens 45 Beitragsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung voll hat oder - wie in Ihrem Fall - ggf. über die Mütterrente in den Genuss kommen kann. An diesem Beispiel könnte man das Gesetzesvorhaben sehr schön erklären. Allerdings müsste die- oder derjenige aus Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg kommen (Sendegebiet des SWR). Ist das bei Ihnen der Fall?

Konkret ginge es darum, ein Interview mit Ihnen zu führen, Sie kurz an Ihrem Arbeitsplatz vorzustellen, und dann würde ein Experte alles Wichtige zum Thema und zu Ihrem Fall erklären.

Da ich den TV-Beitrag bereits in den kommenden 1,5 Wochen drehen muss, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mich kontaktieren würden: gerne auch über die Osterfeiertage. Schreiben Sie mir einfach eine Mail - gerne mit Ihrer Telefonnummer -, und ich rufe Sie dann zurück (gross.sina@web.de).

Schon einmal herzlichen Dank im Voraus und beste Grüße

Sina Groß

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von: Karin Wulff am: 06.02.2018 - 19:14 Uhr

Ich bin am ß3.05.1959 geboren, habe zwei Kinder,habe 60 Grad Behinderung, bin seit 1996 im öffentlichen Dienst beschäftigt. Wann kann ich frühstens in Rente gehen? Mit wieviel Abschlag habe ich zu rechnen? Gilt der Abschlag auch für die Betriebsrente?

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