Was versteht man unter Altersvorsorge?

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Altersvorsorge umfasst alle Maßnahmen, die geeignet sind, um im Alter von gespartem Vermögen und erworbenen gesetzlichen oder privaten Anwartschaften den weiteren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Von einer optimalen Altersvorsorge kann man sprechen, wenn die gewählten Vorsorgemodelle den weiteren Lebensunterhalt ohne Einschränkung des Lebensstandards gewährleisten.

An der Finanzierung der Altersvorsorge der Arbeitnehmer in der gesetzlichen Rentenversicherung beteiligen sich die Arbeitgeber. Arbeitnehmer erhalten nach dem Ausscheiden aus dem Erwerbsleben Altersrente. Die Altersgrenze ab der ein Rentenbezug möglich ist wird aufgrund großer Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung ständig heraufgesetzt. Derzeit ist das 67. Lebensjahr im Gespräch.

Was das System in etwa 30 Jahren zu bieten hat weiß niemand.

Junge Versicherte zahlen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Von diesen Beiträgen werden die aktuellen Renten finanziert („Generationenvertrag“, „Umlageverfahren“). Da die Bevölkerung immer älter wird und die Geburtenrate sinkt, wird die Belastung für die jungen Beitragszahler immer höher.

Es gibt keine Kapitaldeckung.

Wenn Sie im Alter finanziell unabhängig sein wollen, müssen Sie auch als Arbeitnehmer privat vorsorgen.

Die zu erwartenden Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung und der betrieblichen Altersversorgung entsprechen regelmäßig nicht dem im Berufsleben gewohnten Lebensstandart („Versorgungslücke“).

Die optimale Altersvorsorge beruht deshalb auf den „drei Säulen“

  • gesetzliche Altersvorsorge
  • betriebliche Altersvorsorge
  • private Altersvorsorge

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