Ich bin Beamter - was bedeudet dies für die Rentenversicherung?

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Die beamtenrechtliche Versorgung basiert auf verfassungsrechtlich verankerten Grundsätzen (Alimentationsprinzip, Fürsorgepflicht). Sie sichert den Beamten im Alter und bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit ab. Die Beamtenversorgung ist ein eigenständiges Versorgungssystem und unterscheidet sich grundsätzlich von der beitragsgestützten gesetzlichen Rentenversicherung. Die Beamtenversorgung ist beitragsfrei. Das wichtigste Regelwerk ist das Beamtenversor-gungsgesetz. Es regelt die Versorgung einheitlich für alle Versorgungsempfänger des Bundes, der Länder, der Gemeinden und Gemeindeverbände sowie der Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts.

Das Beamtenversorgungsgesetz gilt nach Maßgabe des deutschen Richtergesetzes entsprechend für die Versorgung der Richter des Bundes und der Länder. Es gilt nicht für die öffentlich rechtlichen Religionsgesellschaften und ihre Verbände.

Wer im öffentlichen Dienst tätig ist und dort in ein Beamtenverhältnis übernommen wird, sollte sich mit den wichtigsten Regelungen des Gesetzes über die Versorgung der Beamten und Richter in Bund und Länder (Beamtenversorgungsgesetz) vertraut machen (Personal-abteilung des Arbeitgebers, Berufsverbände, Literatur, Internet).

Die Beamtenversorgung ist sehr gut. In den kommenden Jahren wird es jedoch Einschnitte geben. Es ist mit einer Strukturreform zu rechnen. Aussagen zur Höhe der künftigen Versorgung junger Beamter sind deshalb nicht weiterführend. Eine private Vorsorge ist auch für Beamte sinnvoll.

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